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Guasha: Abfallprodukte
– Die drei Stufen des Chi
Eine der wichtigsten Ursachen aller Beschwerden und Krankheiten
sind: Abfallprodukte !!!
Schadstoffe nehmen wir durch unsere Nahrung auf, aber sie entstehen
auch durch Stress, Spannungen, Umweltverschmutzung, Elektrosmog
(Fernseher, Computer, Handy usw.), Medikamente, Rauchen, Alkoholmissbrauch
etc.
Schadstoffe werden in unserem Körper dort abgelagert, wo sie
zunächst wenig schädlich sind (d.h. im Bindegewebe, in
den Muskeln und den Gelenken).
Nach und nach aber setzt sich das Bindegewebe zu, die Muskeln versäuern
und die Gelenke entzünden sich.
Beschwerden treten auf und es entstehen Schmerzen.
Wenn sich das Bindegewebe zusetzt, können die Zellen nicht
mehr so gut mit Nährstoffen und Sauerstoff versorgt werden.
Abfallstoffe, die durch Verbrennung freigesetzt werden, müssen
durch das Bindegewebe zu den Blutgefäßen abtransportiert
werden. Das wird immer schwerer.
Unser Körper verschlackt zunehmend, wodurch die Energie nicht
mehr richtig fließen kann und die Probleme immer gravierender
werden.
Die chinesische Heilkunde kennt
3 Stufen von „schlechtem Chi“ (Energie).
- Erste Stufe: toxisches (giftiges) Chi Immer mehr Schadstoffe
und toxische Reste lagern sich in unserem Körper ab. Wenn
dies nicht rechtzeitig bekämpft wird, kann das zu ernsthaften
Gesundheitsprobleme führen.
- Zweite Stufe: stagniertes Chi (Energie). Dies wird verursacht
durch Bewegungsmangel, chronische Herz-, Leber-, Nieren-, Milz-
und Lungenprobleme sowie starkes Übergewicht.
Die träge oder stehende Energie äußert sich in
Schmerzen in den verschiedensten Körperregionen.
- Dritte Stufe: totes Chi (Energie). In diesem Fall gibt es schon
seit längerem einen Energiestau im Körper. Dem Gewebe
mangelt es an Sauerstoff. Totes Chi kann große Schäden
verursachen und das Wachstum von Krebszellen stimulieren. In diesem
Zusammenhang ist es wichtig zu wissen, dass Krebszellen anaerob
sind, d.h. dass sie in einer sauerstoffreichen Umgebung nicht
überleben können.
Der Krebs wächst am besten in einer Umgebung in der zu wenig
Sauerstoff vorhanden ist.
Guasha.
Durch den beim schaben entstehenden Druck auf der Haut entsteht
ein „Saugeffekt“ unter der Haut (Oberhaut, Epidermis)
im Bindegewebe. Durch diesen Sog gerät die zum Stillstand gekommene
Flüssigkeit zwischen den Zellen wieder in Bewegung in Richtung
Hautoberfläche und entfernt dadurch die Abfallstoffe. Gleichzeitig
fließt sauerstoff- und nährstoffreiche Flüssigkeit
nach, was die Revitalisierung der Zellen beschleunigt und „totem
Chi vorbeugt.
Mit dieser Strömung werden gleichzeitig rote Blutkörperchen
und Serum aus den sehr feinen Haargefäßen mit nach oben
transportiert. Dies äußert sich in roten Flecken unter
der Haut, den Sha’s.
Durch das Eindringen der Blutkörperchen und des Serums in
das Bindegewebe entsteht eine Reaktion unseres Immunsystems. D.h.
das Lymphsystem und der Blutkreislauf werden aktiviert, um die Eindringlinge
zu der Leber und zu den Nieren abzutransportieren.
Man sollte daher nach einer Guashabehandlung viel Wasser trinken,
um die Abfallstoffe über die Nieren und über die Blase
auszuscheiden.
Schwitzen, bei körperlicher Arbeit und in der Sauna, ist auch
eine guter Weg um Abfallstoffe zu entsorgen.
Das passive Schwitzen, oft während wir schlafen oder in den
Wechseljahren, ist ein Zeichen dafür, dass wir zu viele Abfallstoffe
in unserem Körper haben.
Die Haut reagiert dann wie eine Art Notventil um die schädlichen
Stoffe abzulassen.
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